Nicht wenige Sportler im Kampfsport (aber auch in anderen Bereichen) und insbesondere junge Menschen neigen dazu, auf eine Niederlage in einem wichtigen Wettkampf oder das Nichterreichen eines Ziels überzureagieren.
Meist handelt es sich dabei um sehr talentierte und sensible Sportler, die mit „Selbstgeißelung“ reagieren und auch über Aufgeben und Rücktritt nachdenken.
Damit ein Sportler nach einer Niederlage oder dem Scheitern beim Erreichen eines selbst gesetzten Ziels nicht deprimiert wird und sein Streben nach Exzellenz fortsetzt, schlage ich vor, sich immer gleichzeitig mit dem Ziel der Selbstakzeptanz ein Ziel der Selbstakzeptanz zu setzen Leistung oder Sieg.
Ein Ziel der Selbstakzeptanz bedeutet, dass Sie erfolgreich sein wollen, dass Sie gewinnen wollen, dass Sie sich verpflichten, alles zu tun, was nötig ist und was Sie tun können, um zu gewinnen oder das Ziel zu erreichen.
Du wirst im Training und im Wettkampf 110 % von dir geben und deine Grenzen ausreizen und wenn du es nicht schaffst, das Ziel zu erreichen, ist es erlaubt und natürlich, enttäuscht zu werden, aber du wirst dich selbst als gleichwertigen und würdigen Menschen und Sportler akzeptieren, weil du das Beste getan hast, was du tun konntest.
Sich im Vorhinein zu entscheiden, dass man sich selbst akzeptiert, auch wenn man verliert und die Leistung schlecht wird, solange man alles tut, was man konnte und 110 % von sich gab, hilft, mit Niederlagen im Wettbewerb und unerreichten Zielen umzugehen.
Auf diese Weise entsteht auch weniger Druck vor der Konkurrenz durch die Angst vor einer Niederlage und hilft Ihnen, ruhig zu bleiben und darauf zu achten, dass Sie lernen und wachsen.
Das Ziel der Selbstakzeptanz unabhängig vom Ergebnis ist ein sehr wichtiges Ziel.
Es ist schwer, sich auf dieses Ziel festzulegen, aber auf lange Sicht zahlt es sich aus.
